Freitag, 6. September 2013

Rosh ha Schana & Ausflug nach Tel Aviv

Jetzt am Donnerstag war Rosh ha-Schana, jüdisch Neujahr. Für alle, die es also noch nicht wussten: Ich befinde mich nun im Jahre 5774!
Rosh ha-Schana ist einer der höchsten Feiertage in Israel. Im Kfar wurde dies die letzte Woche schon ausführlich gefeiert und mit allen Membern getanzt und gesungen. Ein großes Event! Vom Projekt haben wir zu diesem Anlass sogar Handtücher geschenkt bekommen ;)
Zu Rosh ha-Schana werden Äpfel in Honig getunkt und gegessen, dies steht dafür, dass das neue Jahr besonders sweet wird.



Weil wir frei haben fahren wir Volontäre nach Tel Aviv um den Rest unserer Gruppe zu treffen. Tel Aviv ist wie tot! Keine Busse fahren, nur Sheruts.
Wir verbringen den Tag und den Abend am Strand von Yafo. Wieder gehen wir nachts schwimmen :) und wieder einmal gibt es eine Falaffel.

Alle 8 EKiR Volontäre übernachten in Rishon in der WG, ca 20 min. von Tel Aviv entfernt. Auch am nächsten Tag ist es eine Herausforderung ein Sherut zu finden um zum Strand zu gelangen. Am Strand wurde Judith leider von einer Qualle erwischt, was den Strandaufenthalt dann relativ schnell beendet hat. Zurück hat uns ein nettes israelisches Ehepaar in ihrem Auto mitgenommen. Die zwei konnten kein Wort Englisch, kannten den Weg nicht und haben scheinbar noch nie das GPS auf ihrem neumodischen Smartphone verwendet. Für den eigentlichen 10 minütigen Weg haben wir mehr als eine halbe Stunde gebraucht und einen kleinen Ehestreit ausgelöst, aber die zwei haben uns super lieb bis vor die Haustür gebracht! Die Gastfreundlichkeit der Israelis überrascht mich immer wieder positiv!


Tel Aviv
die anderen EKiR Volontäre


old Yafo

Tel Aviv Strand


die Skyline von Tel Aviv












dies ist das Tal auf das man vom Kfar aus blickt
PS: Was ich vergessen habe zu erzählen: Am Dienstag haben wir einen kleinen Spaziergang vom Kfar aus in die Felder gemacht und nach einer Ausgrabungstätte ganz in der Nähe gesucht. Auf dem Weg haben wir unterschiedliche wilde Früchte wie z.B. Granatäpfel gefunden und verzehrt. Diese waren sehr lecker - die Kaktusfeige hingegen bleibt mir weniger gut in Erinnerung! Obwohl ich sie geschält habe hatte ich nach einem Biss nämlich viele kleine Stacheln in Händen, Lippen und dem kompletten Mundraum stecken. Bis zum nächsten Morgen haben mich die kleinen Stacheln genervt und gequält.

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